2014-12-18

Übers Wichteln (2) und andere Dinge, die im Dezember anstehen

Hallo meine Lieben!

Dies ist ein sehr verspäteter Eintrag, da ich es vor Weihnachten nicht mehr schaffte... :-(
Aber dafür um ein paar Bilder ergänzt! ;)


Heute etwas textlastig.
Verzeihung!

Mein kleines Päckchen für die Artblogger-Wichtelaktion geht morgen zur Post.
Leider habe ich es nicht geschafft, etwas kleines zu zeichnen (was ich eigentlich immer gerne mache als Mini-Zusatz), aber etwas persönliches von mir ist dennoch mit dabei. ;)
Mehr darf ich nun leider nicht sagen - man weiß ja nie, wer mitliest. <3



Die Wichtelaktion auf Animexx habe ich seit dem 6. Dezember für mich auch abgeschlossen und nun heißt es nur noch warten, dass bald Heiligabend ist bzw. dass die Bilder freigeschaltet werden.
Ich werde es dieses Jahr ganz nach Ostereimanie angehen und mein Bild ohne Klicken suchen.
Ob ich es finden werde?
Ich kenne ja meine Wunschliste... die ist leider vielseitig und beinhaltet einiges an Serien oder Motivwünschen, die auch anderen gefallen könnten.
Leider auch an dieser Stelle keine endgültige Vorschau des Bildes für mein Wichtelkind - ich kann nur sagen, dass ich ausnahmsweise wirklich stolz drauf bin (da Hintergrund en masse) und ich es entsprechend als mein Desktopbild eingerichtet habe. Ab und an darf man sich auch mal selbst loben.




Habt ihr schon alle Geschenke zusammen?
Meine Geschenketüte steht neben mir und ich habe mich vorgestern rangesetzt, alles zu verpacken.
An sich macht es mir ja Spaß, aber dieses Jahr sind es einfach zu viele Kleinigkeiten - ich mag es nicht, Kleinigkeiten auch noch einpacken und mit Geschenkband verzieren zu müssen, denn letzteres rutscht gerne mal weg.
So habe ich es am Montag allerdings endlich geschafft mit einer Einkaufstour alle wesentlichen noch fehlenden Dinge zu kaufen.
Ich bin nicht der Bastelfreak, zum Zeichnen komme ich dank Lernen eher weniger (nur Bleistift, siehe dann aber weiter unten) und so einiges bleibt damit leider liegen.
Dennoch mag ich selbstgemachte Präsente eigentlich lieber - hat eine persönliche Note, die ich auch wichtig finde.



Neben den Weihnachtsvorbereitungen (Dienstag wird gebacken!) und neben Lernen sitze ich nun aber noch an einer anderen Sache:
Seit drei Tagen habe ich nämlich eine 8-Seiten Kurzgeschichte im Kopf, die ich zu Papier bringe.
Aktuell bei Seite 2, es geht voran und ich bin zufrieden.
Ich habe meinen bisherigen Stil minimal abgeändert, was Gesichter betrifft. Auf den Pfad war ich schon einmal vor drei Jahren und dann fing ich wieder mit diesen zu großen Augen an...
Ich arbeite viel mit Referenzen, um eine gute Optik zu vermitteln - besonders wenn's um Frisuren und Kleidung geht. Da ist viel Beobachten angesagt und es macht durchaus Spaß. ;)
Einen kleinen Ausblick auf die beiden Protagonistinnen habt ihr entweder schon auf meiner FB-Seite gesehen oder spätestens hier:



Ansonsten habe ich aber brav am sechsten Kapitel von FTH weitergezeichnet und kann schon mal mit einem Erleichterungsseufzer behaupten, dass dieses als Vorzeichnung was fertig ist.
Hoffentlich kann ich mich über die Feiertage auch mal zu den Rastern des fünften Kapitels durchringen.
Momentan liegt FTH so halb auf Eis, weil ich einfach neben Arbeit und Lernen nicht zu komme, dran zu arbeiten oder mir viele andere Dinge dazwischenspringen wie z.B. Wettbewerb, Geburtstag, Weihnachten, Sakana Matsuri... meine Prioritätenliste ist leider etwas verschoben, aber das will ich wieder ändern.
Nebenbei gesagt ist es aber schwierig, den Stil von FTH aufrecht zu erhalten, da ich selbst inzwischen etwas anders zeichne (wie oben erwähnt). Ich gebe mir Mühe, aber man sieht die Unterschiede. (lach)
Ich hoffe, dass ich die Geschichte mit dem siebten oder achten Kapitel abschließen kann.
Aktuell sind es bereits mit dem fünften Kapitel 172 Seiten - mehr als ich je dachte zeichnen zu können. <3
Nächstes Jahr wird das Projekt drei Jahre alt und dann soll wirklich ein Ende kommen.
Dazu aber in einen anderen Beitrag noch mal mehr.



2014-11-22

Wichteln, wichteln und nochmals wichteln...


Erst einmal: Habe ich mich für unsere Artblogger-Wichtelrunde angemeldet. ♥



Und dann... ein paar Sätze übers Wichteln im Allgemeinen.
Ich habe 2006 das erste Mal bei der Animexx-Wichtelbild-Aktion
teilgenommen. Es war damals echt interessant und ich hatte richtig Angst,
dass ich der Aktion nicht gerecht werden könnte.
Ich weiß auch noch, dass ich zwei Jahre in Folge nicht gerade
unbekannte Gesichter Animexx zugeteilt bekommen habe, so dass meine
Angst noch größer wurde. Natürlich habe ich mein Bestes gegeben
und die Leute waren glücklicherweise zufrieden.
Aber es ist schon immer wieder mit ein bisschen Nervenkitzel vorhanden,
da man ja nie weiß, ob man wirklich richtig gegriffen hat oder ob man
vollkommen daneben liegt. |D
Nach 2008 habe ich lange nicht mehr dran teilgenommen und somit ist
dieses Jahr das erste Mal, dass ich wieder mitmache.
Entsprechend motiviert bin ich auch und freue mich schon, wenn
alle Bilder online zu sehen sind. Ich werde versuchen, fleißig zu kommentieren.

Eine Freundin meinte mal, dass sie nicht verstünde, was an den Aktionen so
interessant wäre - für mich ist das allerdings leicht zu erklären.
Ich mache in erster Linie mit, weil ich hoffe, anderen eine Freude zu bereiten.
Und in zweiter Linie, weil es einfach interessant ist, nicht zu wissen, wen man
zugeteilt bekommt und was dieser jemand für Fandoms bzw. Vorlieben hat und
ob man mit diesen zurecht kommt.
Früher war es eher andersherum, aber inzwischen ist das Schenken
der Hauptgrund, dass ich überhaupt an solch einer Aktion teilnehme.

Entsprechend freue ich mich jetzt auch unsere kleine Artblogger-Wichtelaktion.
Zwar müssen wir dort nichts zeichnen (muss heißt ja nicht, dass man nicht kann ;D),
aber dennoch wählt man das Geschenk ja mit Bedacht aus! :3
Und darauf freue ich mich schon. <3

2014-11-09

#Inktober 10/20-10/31



Na hups, jetzt habe ich doch glatt vergessen zu updaten!! D:"
Dann gibt es die Bilder in einem Rutsch!



10/20 - "Maiko" Hier hatte ich einmal ausprobieren wollen, in wiefern ich es schaffe,
den Kimono mit dem Hintergrund verschmelzen zu lassen. Dadurch, dass es natürlich
nur ein Schwarz/Weiß-Bild ist, war es nicht so einfach zu bewerkstelligen.
Hinsichtlich des Musters habe ich mir ein paar Kimonoreferenzen gesucht -
ebenso für die beiden Spatzen.
Ich habe Lust, das Bild irgendwann noch zu kolorieren. :)

Copic Liner 0,05 - 0,5




10/21 Wir hatten im Zeichenkurs vorgehabt, dass man eine Seite eines Mangas
komplett nachzeichnet. Ich habe mich für eine Szene aus Tanemura Arinas "Sakurahime kaden"
entschieden. Wohlbemerkt mit meine liebste Nebengeschichte - die Story von Asagiri.
Ich habe beim Zeichnen bemerkt, dass es mir doch verdammt leicht fällt, auf Tanemuras
Stil einzusteigen, was wieder einmal beweist, dass ich mich damals einfach zu sehr
mit beschäftigt habe. Da ich keine Rasterfolie zur Hand hatte und wir uns ja im Inktober und nicht
Screentonober befinden, habe ich kurzerhand Schraffuren eingesetzt. Das funktionierte
doch ganz gut.

G-Pen
Copic Liner 0,05 - 0,5
Pitt Artistpen B




10/22 "Horror time" - Es blieb nicht viel Zeit an dem Tag und ich überlegte mir, wie ich
"Horror" mit "Niedlich" verbinden könnte? Rausgekommen sind dabei diese beiden
Figürchen, wobei das Mädchen links am nächsten Tag noch einmal ein Gastspiel bekam.
Der Dracula rechts war nur ein Zustaz, damit sie sich nicht so alleine fühlte.
Komisch, dass es auf diese 5min Kritzelei so viel Reichweite gab. xD

Pitt Artist Pen B




10/23 Wie der Baseballschläger schon sagt: "Revenge".
Ich habe inzwischen alle gängigen Bände von "Screaming/Scary Lessons" durchgelesen
und fand die Darstellung des Geistmädchens "Yomi" einfach total hübsch.
Deswegen habe ich wohl versucht, mal mit den Augen zu spielen.
An sich möchte ich gerne von den großen Kulleraugen wegkommen - aber auf der anderen
Seite macht es zu viel Spaß sie zu zeichnen.
Das Mädchen hier war zunächst blond angedacht, aber da ich Schwarzhaarige üben muss
und es auch bedrohlicher aussieht, wurde ihre Haarfarbe kurzerhand abgeändert.
Eventuell hebe ich sie mir für eine Geschichte auf.

Copic Liner 0,05
Pitt Artist Pen B




10/24 "Because you abandoned me" - Da ich mir neulich ein kleines A6-Heft von Rossmann
gekauft habe und das Papier so schön glatt ist, wollte ich mal schauen, was die Copics dazu
sagen... und ich war erstaunt,wie gut es ging. Ebenso war ich erstaunt, dass das Latte
Macchiato Braun, welches ich besitze, sich für erdbeerblonde Haare eignen würde, sofern
ich noch einen Rotstich einfüge. <3
Auch hier noch mal ein Horrormotiv. Das passiert, wenn man andere Leute sitzen lässt.
Zumindest in Manga und Horrorfilmen. Hoffentlich weniger im echten Leben.
Leider treffen sich die Grautöne nicht so ganz, da habe ich einfach zu wenig Auswahl. 

Copicliner 0,05 und 0,03
Copic Ciao



10/25 "Warnemünde" - Da es das Wochenende zu meinem Geburtstag war,
bin ich mit einer Freundin hoch in den Norden gefahren. Wir hatten natürlich
unsere Zeichenzeug dabei und setzten uns dann ganz einfach auf die Steinmauer, um von dort aus zu zeichnen. Ich habe schon sehr lange keine Natur und Co. mehr abgezeichnet und so
viel Zeit blieb uns auch gar nicht, weil es zu regnen anfing.
Problem Nummer 2 war dann noch das Papier... es nannte sich Aquarellblock, aber nahm
die Farben überhaupt nicht an. Als wir zurück in der Unterkunft waren, zeigte sich, dass
die ganze Böschungsreihe zu einem einzigen Fleck verschmolzen war.
Das durfte ich alles noch einmal malen... yeah...
Farbmischung von Sand und Strand finde ich nebenbei echt schwierig. Fast so schwierig
wie das Malen von hellgrauem Himmel... >_>

White Nights Aquarellfarben



10/26 "Pause". An dem Tag kamen wir nicht mehr zum Zeichnen,
mein Hals störte mich und gab mir Schmerzen und ich fühlte mich einfach nicht danach
auch nur irgendetwas zu Papier zu bringen. Aber wozu sitzt man bei Karls
Erdbeerhof und trinkt einen Tee? Da ich die Anordnung des Dielenbodens mit den Holz-
tischen und -stühlen sowie meinem absolut die Ruhe zerstörendes blaues schrägstehendes
Tablett äußerst interessant fand, habe ich einen "Screenshot" gezeichnet.
War nicht mehr lustig, als die Leute die Stühle verrückten.
Pfui! Ich muss doch zeichnen! ;D

Copicliner Sepoa 0,05 und 0,1




10/27 "Happy Birthday, Rie!" - Ahahahaha! Mein eigenes Fan-Servicebild! <3
Nun, wenn ich schon Geburtstag hab, kann ich mir doch auch selbst ein Bild schenken
oder nicht? >D Entsprechend wurde es ein Tokiya! <3<3<3
Ich liebe diesen Kerl so - |///D
Und ich liebe Mamo-chan, der ihn spricht. Es gibt unter den Seiyuus nicht viele, deren Stimme
mir sowas wie Öl runtergeht. Haaaach... |//D
Entsprechend saß ich auch mit extravielen Referenzen da, um Tokiya zu zeichnen.
Ich habe schon so lange kein UtaPri Bild mehr angefertigt, dass ich ganz aus der Übung war
und die Augen sind für mich jedes Mal ein Graus. Sie sehen wieder nicht wie das
Original aus, aber egal.

Copicliner 0,05 - 0,5



10/28 "Gesundheit!" - Tja, dann hatte es mich erwischt und ich schlug mich bis heute mit einem
fiesen Infekt herum. Da ich allerdings gerade die Rhinoviren als Plüschtiere so süß finde, wurden
es diese. Keine Ahnung, ob die mich wirklich besuchten oder es ganz andere waren...

Copicliner 0,5
Pitt Artist Pen Bright





10/31 "Happy Halloween" oder auch "Lass mich nicht alleiiiiin"
Ich veranstaltete via Facebook und Animexx eine kleine Halloween-Aktion,
bei der es darum ging, dass man mir Begriffe zuteilte, aus denen zehn per
Zufallsgenerator gezogen werden und die ich dann einbringen MUSS.
Ein elfter Begriff lag in subjektiver Entscheidung - sprich bei mir.
Schnell war entschieden, dass ich daraus am besten eine kleine
Episode von Liz und Mikey zeichne - beide im Halloweenland.
Da ich nicht mit PC nachbearbeiten wollte, ist Liz hier nun auch hellhäutig.
Ich hatte sehr, sehr viel Spaß bei diesem Crossover-Collagenbild. <3
Wann sieht man schon mal Sleeping Hollow, Pokemon und Nightmare before
Christmas auf einen Fleck?
Mikey tut mir nur ein bisschen leid, aber so ist es eben...
Fressen oder gefressen werden...

Copicliner und Filzer










2014-10-25

#Inktober 10/13-10/19


Und damit geht's in eine neue Inktober-Runde. :)



10/13 - "Die heilige Johanna" Geschichte war für mich schon immer ein interessantes Fach, aber wie überall hat man auch hier seine Präferenzen. In meinem Fall ist es vor allem die Geschichte um Johanna von Orléans oder auch bekannt als "Jeanne d'Arc". Entsprechend kam mir die Idee am Tag zuvor, eine solche zu zeichnen. Die Pose war relativ schnell ausgedacht und glücklicherweise habe ich sogar per Zufall die richtige Hand getroffen. Nach neusten Erkenntnissen soll sie nämlich Linkshänderin gewesen sein. ;)
Da ich normalerweise immer sehr dem Manga-Stil verfallen bin, war es schwierig, etwas realistischer zu zeichnen, aber dafür ist es ganz okay, was das Gesicht betrifft. Die Rüstung habe ich natürlich nicht aus dem Kopf gezeichnet, sondern eine Referenz dafür benötigt (Referenz der Rüstung: Dominique Ingres "Jeanne bei der Krönung von Karl VII. in der Kathedrale in Reims" 1854)
Schwieriger war es dann noch, das ganze irgendwie halbwegs mit Kontrasten zu hinterlegen. Manche Stellen sind okay, manche gut, andere schrecklich. Ich muss mich dringend wieder mehr mit Schraffuren beschäftigen. Das letzte Mal ist nämlich über 10 Jahre her - Kunstunterricht. Da ich für Mangaseiten Raster am PC verwende, entfällt das nämlich in den allermeisten Fällen.

Copicliner 0,05




10/14 "As long as my friends are there, there's nothing to fear." - Den darauffolgenden Tag wollte ich wieder dem Manga-Stil widmen ;D Oder doch eher der Titania, Erza Scarlet. Nachdem ich nämlich begonnen habe, die neuen Fairy Tail 2014 Folgen aufzuholen, erlebte ich ein kleines Flashback.
Erza ist hierbei mein Lieblingscharakter und ihr Kampf gegen Azuma war zwar langwierig, aber klasse.
Nun die Problempunkte: Erzas Pberweite, ihr zu dünner linker Arm (wie mir erst im Nachhinein auffiel) und Azuma selbst von Kopf bis... Ast.
Ich zeichne so schon selten Männer, aber Typen, die einem Muskelprotz gleichen sind für mich echt heftig. Und weil ich um zwei Uhr nachts nichts besseres zu tun habe, suche ich mir erst einmal entsprechende anatomische Bilder und Beispiele für solche Prolls heraus, um halbwegs auf einen Nenner zu kommen. Glaubt mir, es macht keinen Spaß, wenn man während des Zeichnen im Kopf die einzelnen Muskelgruppen durchgeht und anfängt alle auswendig zu benennen... dämliche Berufskrankheit. D:
Die Haare fand ich auch wieder zum Schießen - dafür sind sie mir aber noch recht gut gelungen.
Für den vierzehnten Tag also nur ein Lineart, weil ich es eventuell noch kolorieren möchte.

Copicliner 0,05 und 0,3




10/15  Die Bildidee kam mir ein Abend zuvor, aber gezeichnet wurde es natürlich erst am 15. Oktober. ;)
Ich hasse es, wenn ich in der Bahn sitze und alle um mich herum mit ihren I-Pads, Smartphones und was sonst noch alles spielen. Und das die GANZE ZEIT. Sicher, ich habe mein Telefon ja auch öfter in der Hand, aber ich muss es nicht niederstarren. Die sich daraus entwickelnde Ignoranz und Desinteresse finde ich einfach nur schlimm. Dass die Leute nicht au den Weg achten ist ja noch das geringste Übel. Immer und überall erreichbar sein und auf die (virtuelle) Welt Zugriff haben. Ich finde es schrecklich.
Bei der Ausarbeitung wollte ich auch hier wieder ein bisschen experimentieren und siehe da - klappt.
Irgendwie kam ich auch nicht drum herum, diese Eskimo-Boots zu zeichnen. Zusammen mit einer absolut freakigen Leggings. Passt.

Copicliner 0,05
Schwarzer Filzer




10/16 - Die Tage auf Arbeit verliefen nicht gerade so wie sie es sollten. Ich habe mir oft gewünscht, die Beine einfach baumeln und sich vom Wind treiben lassen zu können. Daraus entstand dann jenes Motiv, bei dem ich es noch einmal etwas abgewandelt habe: Ausbruch aus dem strikten Alltag und dem Druck, der auf einen lastet und die Welt aus einer anderen Perspektive betrachten. Sehr treffend hierbei auch das Zitat aus dem ersten Film zu dem Anime "Bleach": "If you're up high all the things that seem to be confusing suddenly become crystal clear."
Für den Hintergrund habe ich mir eine Stadtübersicht von Yokohama verschafft und entsprechend abgewandelt. Links würde jetzt das große Cosmo Clock Riesenrad erscheinen. ;)
Die Stadt selbst war eine Heidenarbeit, aber auch wahre Meditation. Eigentlich hat es also ziemlichen Spaß bereitet. <3

Copicliner 0,05




10/17 "Aishite Knight" - Ich muss noch weitergucken! D:
 Hatte nämlich extreme Lust, diesen alten Anime mal wieder zu schauen und da wollte ich mich dann selbst einmal an einem Bild versuchen. Ich hasse es, Kerle zu zeichnen. Vor allem solche wie Go, die so eine Lockenfrisur haben. In der Hinsicht waren die 80er nicht gerade nett!
Während des Zeichnens selbst liefen zwar die Folgen, aber ich hatte immer das Opening im Kopf, das lustig seine Melodie düdelte.
Wie man sieht, habe ich hier vor allem Kreuzschraffur eingesetzt. Ich finde sie sehr praktisch und im Grunde ist sie auch sehr einfach anzuwenden und sieht nett aus. :)

Copicliner 0,05



10/18 "Tsuki no Usagi" - Kennt ihr das japanische Märchen zum Mondhasen?
Lest es euch doch einmal durch! <3
Hintergrund hierzu ist kurz erzählt: Ich hatte keine Zeit, wollte aber was zeichnen - also warum nicht Pinsel und Tusche geschnappt und eine schnelle Hasenillustration aufs Papier gebracht?
Ja, selbst diese einfachen Häschen hatten eine Vorzeichnung!
Entsprechend gibt es nicht viel zu erzählen - Üben wollte ich nur, wenn es darum ging verschiedene Graustufen mit der Zeichentusche zu erzielen. :)

Pinsel und schwarze Tusche




10/19 - Adventure Time mit Mikey und Liz. Den Tag zuvor probierte ich mich einfach einmal an zwei Charakteren aus, in dem ich die Kopfformen mal zog und etwas abrundete. Augen ändern, Proportionen anders anpassen, bämm. Dann wurde es ein Junge und ein Mädchen - und so kamen wir zu Mikey und Liz.
Außerdem wollte ich mal ein Mädchen darstellen, was eben nicht weiß ist (wie kann man das besser ausdrücken, ohne heute diskriminierend rüberzukommen? Schwarz darf man nicht sagen, farbig ist auch schlecht und mehrfarbig oder andersfarbig ist für mich auch nicht besser... >_>).
Einfach, weil es auch bei der Kontrastsetzung interessant ist und man ja nicht unbedingt Ton in Ton gehen sollte.

Copicliner 0,05, 0,3 und 0,05
Schwarzer Filzer
Photoshop





2014-10-17

Art-Blogger: Regenbogen-Tag (3)






Guten Abend, ihr Lieben!

Heute gibt es mal wieder einen Eintrag innerhalb der Artblogger Gruppe.

Gegenstände, Materialien und sonstige Sachen, die uns beim Zeichnen in die Finger kommen und wichtig sind, sollen hier einmal kurz anhand der Regenbogenfarben dargestellt werden.

Fangen wir also an~ <3




Rot und Orange - Diese drei Töne in meinem Aquarellkasten "White Nights" sind für mich im Standardgebrauch. Seien es Abendhimmel, Hautfarben oder einfach nur knallrote Schleifen - ohne die drei Töne komme ich bei den meisten Bildern nicht aus. Nebenbei ist dieser Kasten russischer Aquarellfarbe recht günstig im Vergleich zu Schmincke oder Van Gogh. Einfach mal Googlen. :)
Ich bin damit ziemlich zufrieden - und die liebe Inga Steinmetz gab uns auch schon den Tipp, woraufhin ich stolz auf meine Errungenschaft hinwies (lach).



Gelb - Nein, habe ich nicht von dummesmaedchen abgeguckt, aber dieser Federhalter von Deleter begleitet mich nun bereits seit 2006. Ich habe ihn damals beim Comicsalon Erlangen gekauft und bin immer gut mit ihm gefahren. Klassisch hängt da der G-Pen dran, aber auch andere Zeichenfedern deutscher Herstellung lassen sich (relativ) mühelos befestigen. Ich finde, dass er gut in der Hand liegt.
Und ja: ein bisschen trockener Tuscheschmadder ist da leider mit dran. Das ist ein Zeichen, dass ich arbeite!


Grün - Was wäre ich nur ohne meine Bleistifte von Faber Castell? Ich verwende nur ungern andere, weil es sich mit diesen am liebsten scribbeln lässt. Nur H ist mir doch ein bisschen zu hart.
Ich bevorzuge meist HB, wenn ich allerdings Szenen aus Geschichten zeichne, dann auch gerne B, weil so natürlich dunklere Töne erreicht werden. Aktuell habe ich mir einen 6B zugelegt - den muss ich noch ausprobieren. :3


Hellblau - Gut, und ein Stift in Mittelblau. Das hier sind Polychromos von Faber Castell.
Mein Farbkasten ist mit seinen 60 Stiften ist ja hervorragend, aber... warum zum Teufel existiert in diesem kein Hellblau bzw Mittelblau? Die abgebildeten Töne sind nämlich genau jene, die ich für Himmel aller Art brauche!! Nun ja... man kann ja nachkaufen! :D
Frage: Lohnt sich der Kauf von Polychromos? Das ist Ansichtssache. Es gibt auch Stifte, die weitaus billiger sind und ebenso tolle Ergebnisse erzielen. Ich persönlich mag den weichen Auftrag der Polychromos und die satte Farbe, die vor allem auch bei strukturiertem Papier gut zur Geltung kommt.


Blau - Ich konnte mich nicht entscheiden, musste also zwei Medien nehmen:
Zum einen ist es der B39 Copic - Prussian Blue. Dieser oben abgebildete Stift ist nebenbei einer der ersten, die ich mir angeschafft habe und somit locker 10 Jahre alt - °O°.
Ich liebe diesen Farbton über alles. <3
Nebenbei: Erinnert ihr euch noch an den Manga "Prussian Blue" von Christina Plaka? Der Titeleinfall kam ihr auch auf Grund des Copics. Ursprünglich hieß er nämlich mal "Plastic Chew" ;)
Der blaue Kulli, den ihr hier seht... ist einer der vielen, die wir auf Arbeit haben. Seltsamerweise habe ich nach einer Woche sechs oder sieben Stück in meinem Rucksack. 8D" Unbewusst stecke ich die nämlich immer ein. Für mich ein wichtiges Utensil, wenn ich Skizzen noch einmal sauber ausarbeite, dass ich sie dann z.B. auf Aquarellpapier beim Durchpausen besser sehe. Manchmal habe ich auch Scribbelphasen, die komplett mit Kulli entstehen.


Violett - Meine Notizbüchlein und -hefte. Das dunkle ist eigentlich mein Ausbildungsnotizbuch. Auf der Hälfte der Seiten haben sich jetzt aber drei Skizzen drin verirrt. Denn bevor ich die Idee vergesse, zeichne ich sie lieber irgendwo auf - und da ist das Büchlein schon praktisch.
Entsprechend habe ich mir heute ein kleines Blankoheft in Flieder gekauft, damit ich wirklich immer etwas dabei habe. A6 - vollkommen ausreichend. x3

2014-10-15

#Inktober 10/05-10/12

Ein bisschen verspätet, aber dennoch hier nun eine kleine Komplettübersicht von dem, was ich in der vorherigen Woche alles geschafft habe.
Langsam wird es immer schwieriger mit Ideenfindung - aber sich inspirieren zu lassen muss auch gelernt sein. ;)




10/05 - Ich hatte große Lust, mich mal an einem Magical Girl Outfit zu probieren.
Inzwischen wirkt es auf mich eher nach Gothis Lolita als alles andere, aber trotzdem finde ich es
ganz hübsch. Es war besonders spannend, mal wieder ein wenig mehr Schwarz-Weiß Kontraste
walten zu lassen und ich war gespannt, wie sich ein gestreifter Hintergrund machte:
Recht gut.
Einen inoffiziellen Titel trägt dieses Bild leider nicht einmal, gerade denke ich aber an
"Sugar Cup" - Weil ich nach Tee dürste (haha).

Copicliner 0,05 und 0,3
Schwarzer Filzer




10/06 - Hier wollte ich einfach mal einen etwas anderen Stil ausprobieren.
Das ganze geht unter "Walking the path of the past" - Ich mag die Kleider bzw. allgemein die Mode der 40er und 50er Jahre, weshalb das Mädchen hier einen solche Touch hat.
Das Bild selbst habe ich komplett mit Pinsel gezeichnet.
Als ich damals im Grafikpraktikum bei einem Verlag (speziell Comics herausgebend) steckte, musste und durfte ich generell nur mit Pinsel outlinen. Das ist eine ganz schöne Herausforderung, wenn man es akribisch genau haben möchte. Und gerade Kurven oder gar Kreise sind nicht gerade die Art von Arbeit, die ich gerne gemacht habe. Aber: Übung, Übung, Übung!
Heute ist davon nur wenig übrig geblieben - also wollte ich es ein weiteres Mal ausprobieren. Die Linien wirken einfach um ein Vielfaches lebendiger. Das Motiv ist komplett mit Zeichentusche geinkt.

Pinsel und schwarze chinesische Zeichentusche



10/07 - "Travelling". Ich habe fortwährend an das Lied von Utada Hikaru denken müssen.
Mit diesem Beitrag wollte ich definitiv mal wieder etwas grafischer rangehen und entsprechend auch mehr mit Schraffuren und Co. arbeiten. Die Vorzeichnung selbst hat schon weitaus mehr Zeit gefressen als angenommen und ich bin gerade so fertig geworden. Es ist gar nicht so leicht, alles nur in Schwarz-Weiß zu halten, passende Strukturen zu finden und auf die richtigen Betonungen zu achten. Da brauch ich mehr Übung. Die Bildelemente sind kunterbunt zusammengewürfelt, aber so ist ja auch die Welt: Erst in man in einer ländlichen naturverbundenen Gegend und kaum steigt man in den Zug oder ins Auto, erreicht man auch schon die Stadt. Generell habe ich für dieses Bild mal einen Blick auf die modernen japanischen Illustrationen geworfen. Schaut mal rein, wenn ihr Zeit habt! Es ist wirklich interessant, was die Leute produzieren... auf so etwas würde ich nie kommen!

Copicliner
PITT Artist Pens (XS-M)
Schwarzer Filzer




10/08 - Warum nicht einfach einmal zeichnen, wie jemand zeichnet? Ich habe leider bis heute es nicht geschafft, Bakuman zu lesen bzw. zu sehen. Dabei finde ich die Idee dahinter echt schick.
In Anbetracht von Details über Details, die sich auf einem Zeichnerschreibtisch befinden, habe ich diese kleine Szenerie entwickelt. Da ich leider etwas gepfuscht habe, nur der Ausschnitt.
Ich habe mich nämlich schlichtweg geweigert, ein Lineal zu benutzen und alles per Feder Freihand gezogen. Eine ganz blöde Idee! :D Vor allem, als es dann um die Copics ging, habe ich fürs Maßnehmen doch mal ein Geodreieck hinzugezogen. Das wäre sonst echt SEHR schief geworden.
Das Zeichenbrett, das er hier verwendet, kann man oft bei japanischen Zeichnern sehen. :)
Inoffizieller Titel: "Thinking too hard."

G-Pen, Tusche,
Copicliner 0,05
Schwarzer Filzer




10/09 - "Dance if you want to win" - An diesem Tag war ich mit einer Freundin shoppen und essen.
Da ich die Rockabilly-Mode absolut liebe und wie oben bereits beschrieben generell Fan von der 40er und 50er Mode bin, hatte ich Lust, die beiden "Neon Genesis Evangelion" Charaktere Shinji und Asuka in solche Klamotten zu packen. Shinji sieht jetzt fast schon gut aus! D:
Und da die beiden eh schon fürs "Tanzen" bekannt sind... haha.
Die Pose selbst raubte mir nach dem Spätdienst in der Bahn den letzten Nerv. Hier wollte es nicht sitzen, da nicht, dort nicht, ... überall nicht. Im Endeffekt hat das Bild viele anatomische Fehler, aber trotzdem mag ich es noch. Pünktchensetzung mach keinen Spaß, Lederjackenzeichnen schon!

Copicliner 0,05
G-Pen
Schwarzer Filzer




10/10 - Und hier hatten wir dann den Ideenbruch. Ehrlich, ich habe den ganzen Tag überlegt, aber mir wollte und wollte nichts einfallen und dann... entschied ich mich dafür, dass ich doch einfach mal ein, zwei Chibis zeichnen sollte - ich brauche eh neue Avatare bzw. Maskottchen.
Das war um zwei Uhr nachts. Wie man sieht: es hat sogar was gebracht. Ich bin eigentlich ziemlich schlecht im Chibi-Zeichnen. Das ist nicht meine Welt. Trotzdem gefallen die mir hier wirklich gut. <3
Mehr gibt es dazu auch nicht zu sagen: "Ich selbst" eben!

G-Pen



10/11 - "Feeling the power of your embrace" - Von diesem Bild gibt es zwei Versionen. Die erste war eine Kussszene. Die jetzige offizielle ist diese. Ich finde, dass beide gut passen. Geschichte dazu: Hier zu sehen ist mein OC eines damaligen Kingdom Hearts RPGs, welches momentan wieder neu aufgelegt wird. An dem Aussehen hat sich bei ihr nicht viel geändert. Einzig und allein die Haare habe ich mal etwas zurückgebunden. In der Hand ein Schlüsselschwert. Auf den Lippen ein zufriedenes Lächeln.
Der Gedanke an denjenigen, der ihr die Kraft gibt, voranzuschreiten und nicht stehen zu bleiben.
Derjenige, warum sie weiß, dass sie einfach nicht verlieren kann.
Es gibt hier einen ziemlich Bruch auf dem Bild - auf der einen Seite sind die Haare gestrichelt, auf der anderen Seite das Oberteil extrem geschwärzt. Das war eigentlich nicht meine Absicht. Beim Schraffieren des Oberteils habe ich mich allerdings so vertan, dass ich es irgendwie retten musste.
Nur wollte ich jetzt nicht auch noch die Haare einschwärzen. :-/
Die waren nämlich Arbeit genug - mein armer XS Stift...

Copicliner 0,05 und 0,3
PITT Artist Pen XS-S
Schwarzer Filzer



10/12 - Eine einfache Beschreibung reicht hierfür aus: "Die heilige Johanna".
Ich bin auch noch Jahren noch von dieser jungen Frau fasziniert, die sich damals im Hundertjährigen Krieg gegen die Briten behaupten wollte und ihren Auftrag verfolgte - von den Heiligen auf den rechten Weg gewiesen. Es gibt so viele verschiedene Darstellungen der Johanna (oder auch Jeanne d'Arc), wenn man ein bisschen sucht... seien es jetzt die Abbildungen historischer Werke oder eben jene Interpretationen von Filmen und Theaterstücken. Den Briefen nach, die sie u.a. an den französischen König schrieb, lassen mit heutiger Technik vemuten, dass sie Linkshänderin war. Glück gehabt - dass sie das Schwert mit links hält, war nämlich reine Optiksache... hinterher habe ich gebibbert, ob es überhaupt möglich war. 
Die Rüstung trägt Referenz: Dominique Ingres "Jeanne bei der Krönung von Karl VII. in der Kathedrale in Reims" (1854). Es war spannend, diese zu zeichnen. Wohlbemerkt sieht es im Original etwas sauberer aus. Liegt dann doch an der Fotobearbeitung, da ich an den Kontrasten herumschrauben musste. :-/

Copicliner 0,05 und 0,3
PITT Artistpen XS-S

2014-10-05

#Inktober 10/02-10/04

Hallo liebe Leute!

Wer nimmt noch von euch am Inktober teil?

Eigentlich habe ich dafür echt gar keine Zeit, aber bisher schlage ich mich tapfer mit kleinen Zeichnungen.
Mal schauen, ob ich es bis zum Schluss durchhalte - der Oktober hat ja leider noch ein paar Tage und auf Arbeit komme ich natürlich nicht zum Scribbeln.

Ihr kennt die Aktion Inktober nicht?
Schaut doch einfach einmal hier nach!
An dieser Stelle jetzt also meine bisherigen Beiträge.




02/10 - Leider habe ich einen Tag später angefangen. Dieses Motiv entstand auf der
Heimfahrt vom Spätdienst. Andere können es vielleicht, aber ich zeichne bei solchen Dingen lieber mit Bleistift vor. Wirkt ein bisschen bedrückend oder? Der inoffizielle Titel ist hierbei auch "Fading away".
Auf der einen Seite in Anlehnung an eine bestimmte Szene im Spiel "Kingdom Hearts II", worauf ich überhaupt erst darauf kam, dass man versuchen könnte, das langsame Entschwinden des Herzens darzustellen - auf der anderen Seite beschreibt dies meinen Arbeitstag ziemlich perfekt.
Normalerweise gehe ich mit einem "It's a great day to safe lives" heran, wenn meine Schicht bedient, aber nicht immer ist dies dann auch der Fall.

Copicliner 0,05
schwarzer Filzer





03/10 - Seit längerer Zeit höre ich wieder Utada Hikarus Musik. Ich liebe sie einfach!
Ihre Lieder sind echt für alle Lebenslagen geeignet. <3
Deswegen lautet der Titel hierfür "The flavor of Life". Ich musste mich an das Drama "Hana yori Dango" erinnern, zu dem ich bisher aber auch nur ein MV gesehen habe. Deswegen trägt das Mädchen auch einen ähnlichen Haarschnitt wie der weibliche Hauptcharakter.
Das Outfit entstammt als Referenz einer Popteen-Ausgabe. Kann ich nur empfehlen, wenn man mal einfallslos ist oder nicht weiß, was gerade aktuell ist. Japanische Modezeitschriften geben da echt guten Aufschluss.
Schwarze Haare finde ich generell schwierig zu kolorieren, weil man hier besonders viel Arbeit hat, was Glanzlichter betreffen. Ich habe hier auch sehr schnell gearbeitet, was man wohl sieht bzw. was mir nicht gefällt. Aber okay. :')


Copicliner 0,05 und 0,3
Schwarzer Filzer
weißer Gelstift
G-Pen
Marupen
Pelikan Zeichentusche




04/10 "Do you want to build a Snowman?" - Ich wollte schon lange ein Bild zu "Frozen" zeichnen, habe es aber bisher irgendwie nie geschafft. Die meisten Skizzen haben mir absolut nicht gefallen und ausgerechnet jetzt kommt mir eine gute Idee. (lach) Nun, vielleicht werde ich das Motiv irgendwann noch einmal ausarbeiten. Elsa und Anna finde ich als Kinder sehr, sehr niedlich. Da ich Kurven Freihand so schlecht zeichnen kann, wollte ich das noch mal üben. Und letzten Endes waren es dann die geraden Linien, die problematischer waren. Auch interessant. Letzten Endes mag ich das Bild hier sehr gerne - vor allem die weichen Falten von Elsas Kleid und die Muster auf diesem. Ich muss mich generell mal mehr an Musterzeichnungen setzen. Einfach ein bisschen Geduld in so etwas investieren, damit ich lerne, ordentlicher zu zeichnen. Elsas Frisur war eine Qual.



Copicliner 0,05 und 0,3
G-Pen
Pelikanzeichentusche
Schwarzer Filzer
Weißer Gelstift



2014-09-07

Speedpaint #02 / Copic auf Aquarellpapier


Hallo meine Lieben!

Es ist Sonntag und ich dachte mir, dass ich heute ein bisschen was zu diesem Bild hier erzähle, bevor ihr zum Schluss das Speedpaint-Video ansehen könnt.




Ein kleines Übungsbild als alles andere

Da ich neulich in einem der drei Style School Bände über Copics & unterschiedliche Papiere gelesen habe und die Resultate sah bzw. ich vor Jahren mal auf dickem Tonpapier mit Copics panschte, wollte ich mal schauen, inwiefern sich ein ganzes Bild damit gestalten lässt.

Für Aquarellarbeiten benutze ich ja meinen Canson-Block mit 200g/m³.
Ich habe die Outlines mit Copic Multiliner im Voraus gezogen, hatte aber auch so keine Probleme mit dem Auslaufen der Farbe. Diese blieb dort, wo sie sollte.
Die Farbintensität selbst fand ich zu Beginn echt erschreckend.
Als ich allein schon die Hautgrundierung mit E00 vornahm, strahlte sie mir gleich entgegen. Da traute ich mich erst gar nicht mit dunkleren Tönen rüberzugehen. Ebenso als es an die Haare ging: Meine Orangetöne sind nicht gerade perfekt für Orihime, so dass ich hier noch viel schockierter war (NEON!). Letzten Endes für mich erst recht der Grund, alles ein wenig mit dunkleren Nuancen abzumildern...
Bei meinem Grün spürte ich dessen Altersproblematik und auch mein dunkles Altrosé war mit einem Mal
VIEL zu dunkel. Sehr interessant.

Nichts destotrotz mag ich aber das Ergebnis.

Denn einen absoluten Vorteilspunkt gibt es: Gerade das Ineinanderliegen der einzelnen Farbtöne gelingt
auf dem Canson-Papier ziemlich gut und die Übergänge sind sehr, sehr weich - nur ab und an musste ich den Blender einsetzen (vor allem bei der Haut, da der Unterschied zwischen E00 und E21 schon ziemlich extrem sein kann).


Wie gesagt: letztes Stadium Buntstifte und Hintergrund gewohnt mit Aquarell.
Wie ihr im Video sehen werdet, sieht es doch alles ein bisschen weicher aus als auf dem Scan. :-/


Ich hatte auf jeden Fall meinen Spaß und gedenke vielleicht noch einmal ein Copicbild
auf Aquarellpapier zu zeichnen.

<3



2014-09-04

Speedpaint #01: Haikyuu!!


Hallo ihr Lieben!

Heute möchte ich euch ein Speedpaint und gleichzeitig mein erstes Video solcher Art vorstellen.
Ich habe mich für ein Motiv zu Haikyuu!! entschieden, da ich zum einen sowieso sehr auf diese Serie abfahre und zum anderen es ist die optimale Chance war, Perspektive, Pose und mit Copics zu üben.
Was dabei rausgekommen ist?
Nun... seht selbst. Leider noch ein bisschen lang, aber schneller konnte ich's mit meinem Programm nicht laufen lassen. :-/



2014-09-03

Wie eine KaKAO-Karte entsteht [Aquarell]

Hallo miteinander!

Heute habe ich euch ein kleines WIP zu der KaKAO-Karte "Autumn Child" vorbereitet.
Vor längerer Zeit wollte eine Userin einmal ein KaKAO Album zusammenstellen, worin einige Zeichner verewigt werden und den Prozess der Herstellung einer Karte erläutern.
Leider weiß ich nicht, was aus dem Projekt geworden ist. Ich habe auch ihre E-Mail Adresse nicht mehr.
Da ich aber dafür den Prozess abgelichtet habe, denke ich, dass es schade drum wäre, euch diesen nicht zu zeigen. :)


Wenn ich mit Aquarell koloriere, zeichne ich die Outlines entweder mit Bleistift oder mit einem sehr feinen Liner (Copic Liner 0,05mm).
Dadurch, dass ich die Lines aber eh mit Gold umranden wollte, beließ es beim Bleistift.

Inzwischen habe ich auch einen Wasserstift, mit dem ich das Wasser direkt in die Pinselspitze bekomme und die Farbe in schönen Verläufen vermalen kann. In diesem Fall hier besaß ich aber nur die üblichen Pinsel.
Ich trage also etwas Farbe auf und vermale diese mit Wasser.
Wenn es um die Haut und den Schattierungsbereich dieser geht, wende ich gleich etwas weniger Wasser an.
Meine Hautfarbe besteht aus Orange, manchmal ein bisschen Rot und als Schattierung ein leichtes Braun.

Ansonsten gehe ich generell von Hell nach Dunkel. Ich fange also an, eine Fläche relativ sanft zu kolorieren, um dann mit kräftigeren Farben rüberzugehen und so Schicht um Schicht aufzubauen.

Sollen die Farbverläufe wie im Kleid eher sanft anfallen, dann wird mit mehr Wasser gearbeitet und ich lasse die Farben ineinanderlaufen / mische sie direkt auf dem Papier.

Normalerweise würde man jetzt Maskierungsfolie verwenden, um die Flächen vor den Weißspritzern zu schützen. Da ich so etwas allerdings nicht besitze, bediene ich mich ganz einfach einer Küchenrolle und zupfe mir ein Blatt zurecht, um die Flächen abdecken zu können.
Da ich das Weiß eh von fast senkrecht aus spritze, ist mir bisher auch noch kein Tropfen Weiß ungewollt woanders hingekommen. :)



Materialien:

Canson 200g/m³ Papier
Faber Castell HB
White Nights Aquarellfarben
Edding Goldstift
Dr Ph Martin's Bleed Proof White



(2013)

2014-08-08

Art-Blogger: Let's Redraw (02)




Hallo liebe Leute!
Eigentlich wollte ich zuvor noch einen anderen Eintrag schreiben, aber da hat mir die Arbeit einen Strich durch die Rechnung gemacht und der Text hängt immer noch in Korrektur. :-/
Stattdessen gibt es dafür aber einen neuen Beitrag für die Art Blogger Gruppe auf Facebook.
Das diesmalige Thema ist "Let's Redraw" und wie der Titel schon sagt, geht es darum einem alten Bild neue Farben und Formen zu geben.

Ich habe sehr lange überlegt, welches Bild ich denn nehmen sollte, da ich zwar viele alte aufgehoben habe, aber die meisten schon wieder zu alt waren, als dass man da wirklich von "Ernsthaftigkeit" reden konnte.
Nach langem Hin und Her und weil ich mal wieder Kimono sowie endlich einmal eine Straßenfestszene, wurde es dann dieses Motiv:


Ab 2002 habe ich relativ engagiert mit dem Zeichnen im Manga und Anime-Stil begonnen. Meine damaligen Medien waren Buntstifte, Copic Marker und Adobe Elements.
Mit Copic Markern stehe ich bis heute auf dem Kriegsfuß, muss ich sagen - es ist natürlich schon besser geworden als damals, aber dennoch nicht zufriedenstellend. Meine Stärke liegt eindeutig woanders.
Die Farben, die ich hier verwendet habe, entstammen einem Billigbuntstiftkasten, den ich bis heute besitze und der mir immer noch gute Dienste leisten mag. Von Schattierung hatte ich damals allerdings noch keine Ahnung wie man sieht. :P Ebenso wenig von Hintergründen, aber ich verteidigte mich mit dem Grund, dass Takeuchi auch eher einfache bis farblose Hintergründe bei den Kimonobildern anwandte. Guter Trick, was?
Das Motiv selbst war etwas an eines der "Sailor Moon" Art Editions angelehnt. Takeuchi zeichnete öfters die Charaktere im Kimono und genau das wollte ich auch. Habe mich nur leider sehr überschätzt.
Warum wurde es überhaupt "Wedding Peach"?
Neben "Sailor Moon" und "DoReMi" war diese Serie die Dritte im Bunde, die ich sehr mochte. Aus heutiger Sicht kann ich mit den meisten Magical Girls Serien nichts mehr anfangen (lach).
Mein Lieblingscharakter aus "Wedding Peach" selbst war und ist Scarlet (die Dame unten links). Wobei sie mir beim Zeichnen sowohl damals als auch heute am meisten Probleme bereitete.
Trotz allem war es eines der ersten wirklich fertigen Bilder. Ich habe nämlich oft welche angefangen, aber nie beendet.
Kommen wir nun zum Redraw - zwölfeinhalb Jahre später - <3




Das Medium Buntstifte wollte ich beibehalten. Auch wenn ich schon Horror vor dem Hintergrund hatte.
Auch die Gruppenkonstellation an sich wollte ich so lassen, wobei es natürlich fraglich ist, ob Yuri und Hingaku nicht auf einem Podest oder so stehen... Naja. Motivlogik. X)
Ich hatte ja schon auf meiner Seite versprochen, dass ich einen ordentlichen Hintergrund zeichnen wollte. Entschieden hatte mich für ein Straßenfest mit vielen Laternen, weil ich diese einfach Liebe.
Freude für die Details. Entsprechend habe ich natürlich einiges an Recherche betrieben und als Referenz anzugeben. Gleichzeitig erinnerte ich mich aber an den "Ao no Exorcist" Film, der mich besonders von den Hintergründen extrem beeindruckt hatte. Ich wollte ein wenig solche Atmosphäre schaffen und hoffe, dass es mir irgendwie gelungen ist.
Bzgl. der Kimono habe ich mir ebenso Referenzen gesucht - die Modelle gibt es also wirklich. ;) Ursprünglich wollte ich jedem der Mädchen einen Haarschmuck tragen lassen, aber dann wären sie mir zu sehr verändert vorgekommen.  Ach ja, und darf ich sagen, dass ich schwarze Flächen hasse? :'D
Ich hatte so viel Spaß bei diesem Bild und bin auch irgendwo verdammt stolz drauf.
Immerhin wage ich mich erst seit anderthalb Jahren nach und nach an Hintergründe. (>__<)


Verwendete Materialien:
Claire Fontaine Pochette Dessin 225 g/m³
Copic Multiline 0,05mm, 0,3mm
Faber Castell Polychromos
Lyra Rembrandt Splender


2014-07-09

Art-Blogger Vorstellungs-Tag




Wie angekündigt kommen wir heute zum ersten Tag bzgl. der Art-Blogger-Gruppe.
Ich habe vor langer Zeit mal ein Zeichner-Meme auf Animexx ausgefüllt - ich glaube, ich müsste jetzt mal vergleichen, wie die Antworten aussehen, was Künstlername, Vorbilder und Medien betrifft. ;)

Auf geht's!



1. Wie ist dein Künstlername und wie bist du darauf gekommen?

"Aya" war eigentlich der erste Nick, den ich mir in Bezug auf Animexx bzw. Fantreffen selbst gegeben habe. Ich las damals Watase Yuus "Ayashi no Ceres", dessen Hauptcharakter "Aya" heißt. Allerdings hielt sich der Name für mich nicht lange, da ich auch auf Animexx einen anderen Nick-Name besaß. Nachdem ich dann 2011 beschlossen habe, mich wieder intensiver dem Zeichnen zu widmen und ich anfangs noch mein vollständiges Pseudonym benutzte, kam mir das aber für eine Convention als Zeichner nicht sinnvoll vor, da ich nicht mit irgendeinem Charakter in Verbindung stehen wollte, sondern als Zeichner selbst. Und da mir der Name "Aya" immer noch ausgesprochen gut gefällt (vor allem mit dem Kanji 彩 geschrieben) wurde es dann dieser.
Teilweise kommt es mir immer noch etwas plump vor, aber gleichzeitig ist er kurz genug, als dass man sich gut an ihn erinnern kann.

2. Hast du ein Vorbild bzw. etwas, was dich besonders inspiriert?

Antwort: Beides.
Wenn es um Vorbilder geht, sind es bei mir eine ganze Reihe an Zeichner. Zu nennen: Tanemura Arina, CLAMP, Toriyama Akira und Aoyama Gosho. Oh... und jetzt darf ich Takeuchi Naoko nicht vergessen!
Dann wäre noch "ENO" - manche mögen sie vielleicht kennen. Ich liebe ihre Aquarellzeichnungen!
Es gibt aber auch im deutschen Raum Zeichner, die ich mag bzw. die mich inspirieren zu zeichnen:
Natalie Wormsbecher, Lancha, Aedox, ... Ich könnte noch viel mehr aufzählen und die Begründungen würden noch länger dauern. Im Grunde aber hat jeder Künstler etwas für sich, dass ich sehr bewundere und entsprechend auch mir als Vorbild nehme.

3. Mit welches Medium arbeitest du am liebsten?

Aquarell und Buntstifte. Früher habe ich nur mit Buntstiften koloriert, inzwischen bin ich eher auf Aquarell umgestiegen, wobei ich hier noch sehr viel lernen muss.
Mit Copics stehe ich bis auf kleine SD-Figuren extrem auf den Kriegsfuß. Wir sind uns in 10 Jahren nicht grün geworden. Leider. Man kann damit so schöne Effekte und Bilder erzielen. ^^;

4. Zeichnest du eher Artwork, Doujinshi oder beides?

Bis 2011 habe ich nur Artworks gezeichnet und hier und da ein paar misslungene Versuche an Doujinshi, die jedoch oft genug ihren Abbruch fanden, weil ich einfach keinen Plan für die Story hatte.
Seit 2011 sieht es allerdings ein bisschen anders aus und ich habe sehr viel Zeit und Papier für Doujinshi verbraucht. Das Problem ist nur: wenn ich Doujinshi zeichne, dann meist in einem bestimmten Zeitrahmen und das bedeutet wiederum, dass ich keine große Zeit habe, noch Artworks anzufertigen. Nur gerade DANN kommen meist die Ideen.

5. Hast du OCs? Falls ja, welcher ist dein liebster?

Wenn ich jetzt die misslungenen Doujinshiversuche mitzähle, sind es doch schon einige. Es ist allerdings schwierig, dort einen Liebling zu nennen. Da müssen mehrere Angaben her:
Von meinem damaligen Doujinshi "Ashita" mag ich Ryousuke wirklich sehr, sehr gerne. Er ist der beste Freund, der nie den offiziellen Schritt machte, es seiner besten Freundin zu sagen und es ihm glücklichereweise noch einmal gegönnt ist, sie vor seinem Tod zu sehen - und zu verstehen, dass es ihr nicht anders erging.
Dann wäre da noch Robert aus "Memory Dream" - auch eine Uraltkamelle. Man hat in den acht Seiten nie viel von ihm erfahren, aber allein die Tatsache, dass er es mit der leicht verrückten Akiko nun mehr aufnehmen muss und an sich einen realistischen Blick auf die Dinge hat, hat ihn mir ans Herz wachsen lassen.
Ayumi aus "1st Impression" ist mir ebenso wichtig geworden - sie ist für mich das, was eben einen typischen Jugendlichen ausmacht: auf der Suche nach der eigenen Identität, auf der Suche nach der richtigen Welt für einen selbst.
... Wie man sieht spare ich mir noch die Nennung eines Lieblingscharakters von "Fünf Tage Hölle" aus. Haha. Ich will ja nicht beeinflussen! (lach)

6. Was ist dir beim Charakterdesign besonders wichtig?

Eine hübsche Frisur, hübsche Klamotten und dann vor allem der Charakter selbst.
Ich gebe zu, dass meine Charaktere meistens sehr gewöhnlich aussehen und weniger einzigartig, aber ich bin auch absolut nicht der Typ für fantasiereiches Zeichnen - d.h., dass ich für eine Geschichte nie Charaktere mit unnatürlichen Haarfarben auswählen würde, solange es nicht berechtigt ist (Person ist ein Alien oder sonst was). Ich bin eher ein "Slice of Life" Zeichner und entsprechend verhält es sich mit meinen Figuren. Sie müssen in die Welt passen - und der Rest kommt über ihre Persönlichkeit (hoffentlich) zum Ausdruck.

7. Wo arbeitest du am liebsten?

Definitiv an meinem Schreibtisch. Da gibt es keine andere Antwort.
Obwohl ich den Tisch bei Inga auch lieben gelernt habe - in einer kleinen Runde zeichnen ist eine schöne Sache, die ich seit der Manga-AG in der Schule nicht mehr getan habe.

8. Zeichnest du dein Manga-Ich mit besonderen Merkmalen (z.B. Katzenohren, ...), wenn ja, warum? Hast du ein Maskottchen?

Katzenohren u.ä. kommen für mich nicht in Frage. Die einzige Besonderheit ist, dass ich schaue, ob Accessoires passen würden oder bestimmte Frisuren.
Es gab eine Phase, in der ich nur karierte Kleidung trug, da hätte ich mich also definitiv im Karo-Hemd gezeichnet. Frisurentechnisch muss es auch stimmen - da ich inzwischen aber keine kurzen Haare mehr habe, wird es meist der Pferdeschwanz oder der Dutt- so kennt man mich beim Volleyball und auf Arbeit.
Eine Selbstdarstellung ist für mich eben auch immer ein Weg, etwas neues von mir preiszugeben.


Aktuelles Beispiel :
Ich fahre momentan sehr auf Grün, Blumenohrringe, Schleifen
als Accessoires und schönes Rouge ab <3



9. Wie gelingen dir deine Werke am besten? Mit musikalischer/anderer Unterhaltung oder in völliger Ruhe?

Ich brauche definitiv Musik zum Zeichnen, ABER Fernsehen ist tabu. Damit lenke ich mich nämlich einfach nur ab und schaue mehr hin, als dass ich den Stift schwinge. Bei Musik laufen meist Soundtracks von Anime, Filmen oder Spiele - oder aber japanische bzw. koreanische Popmusik.
Es dürfen aber definitiv keine englischen/deutschen Songs sein - die lenken mich ebenso ab, in dem ich mich auf die Texte konzentriere.

10. Hast du neben dem Bloggen und Zeichnen noch weitere Hobbys?

Ich würde gerne mit "Nein" antworten, aber das wäre gelogen. Warum? Nun, seht selbst - es sind zu viele! :'D
Hier also die Komplettliste:
  • Zeichnen
  • Bloggen (Künstlerseite/Lifestyleseite)
  • Lesen
  • E-Bass/Gitarre spielen
  • Volleyball spielen
  • Fotografieren und Bildbearbeitung
  • Cosplay (wenn auch nur noch vereinzelt)
  • Shoppen mit Freunden
  • Backen und langsam auch mal Kochen
  • Freunde treffen
  • Lernen (ja, das kann ein Hobby sein)
  • Nailart
  • Japanische Modezeitschriften durchstöbern
  • Japanische Läden in der Stadt entdecken und ausprobieren/durchstöbern
  • ...
Und ich habe das Gefühl, da fehlt noch einiges... Nein, ich habe keinen 48h-Tag ... deswegen bleibt leider immer einiges so ein paar Wochen bis Monate liegen.


11. Ist das Zeichnen bei dir ein Hobby oder ein Beruf?

Die erste Antwort, die ich in der Schule auf die "Was willst du werden?" Frage gab, war: "Comiczeichner!"
Das änderte sich immer mal wieder, aber im Grunde wollte ich immer was mit Kunst machen - hat sich allerdings nicht so ergeben (worüber ich inzwischen froh bin) und stattdessen bin ich ab April nächsten Jahres examinierte Krankenschwester. :P
Entsprechend ist das Zeichnen für mich ein Hobby, aber gleichzeitig zur Arbeit gehörig: Es ist nämlich mein Ausgleich neben Sport. Wenn ich mich nicht Auspowern will, dann entspanne ich beim Kolorieren oder Skizzieren. Trotzdem möchte ich in diesem Leben noch einmal einen Comic offiziell herausbringen!
Ich arbeite dran!!

12. Wie würdest du deinen Stil beschreiben? Wann hat er sich das letzte Mal wirklich stark verändert?

Generell erst einmal: Shoujo. Das definitiv. Ich wünsche mir oft, dass ich ein bisschen "asiatischer" zeichnen könnte, weil ich oft das Gefühl habe irgendwo "dazwischen" zu schweben. Dann wiederum empfinde ich das aber als Blödsinn, weil ich weiß, dass man meine Bilder so erkennt, wie sie jetzt sind.
Wann hat sich dieser Stil allerdings das letzte Mal verändert... eine gute Frage!
Ich würde sagen, dass ich seit Beginn von "Fünf Tage Hölle" einen ziemlichen Sprung gemacht habe - sowohl im Doujinshizeichnen als auch in den Artworks. Letztere haben sich generell durch die KaKAO-Karten ziemlich gebessert. (Wobei ich eher das Gefühl habe, dass ich jetzt erst einmal doch alles rausholen kann, was irgendwo in mir steckte - haha)

13. Warum hast du mit dem Bloggen begonnen?

Mit dem Bloggen im Allgemeinen habe ich aus Langeweile heraus begonnen und weil ich gesehen habe, dass dies viele Leute tun. Mit der Zeit habe ich gemerkt, dass es sogar ziemlich viel Spaß macht!
Der Zeichnerblog selbst war zum einen für mich gedacht, dass ich selbst immer mal wieder Aktualisierungen setze und entsprechend sehe, dass ich auch wirklich arbeite.
Zum anderen natürlich auch, um selbst ein bisschen Werbung für mich zu machen, anderen Leuten Einblicke zu geben, die womöglich meine Geschichten lesen und und und.
So oder so - ich möchte Leute erreichen und an meinen Gedanken teilhaben lassen.

14. Hast du eine (mehrere) bevorzugte Plattformen?

Inzwischen bin ich hier bei blogspot gelandet und bin auch sehr zufrieden damit. Wenn es um simple Anime-Einträge geht oder jene, die sich um Manga und Cosplay drehen, schreibe ich gerne mal einen auf Animexx, aber weitestgehend habe ich mich davon gelöst.

15. Wie oft kommst du zum Bloggen?

Leider - wie man aus dem letzten Post entnehmen konnte - nicht so häufig. Es gab eine Zeit, da habe ich fast jeden Tag Blogeinträge geschrieben (wenn auch nichts übers Zeichnen) - inzwischen ist mir das aber meist nach einem anstrengenden Arbeitstag zu viel und ich schreibe eher ein paar Einträge als Entwurf, um später weiter dran zu arbeiten.